
Ein Maulwurf in Ihrem Garten? Hier erfahren Sie, was zu tun ist. In wenigen Minuten verstehen Sie das Problem, kennen die einzige nachhaltige Lösung und wissen, wie Sie sie verlegen. Sie müssen weder Fallen aufstellen noch Chemikalien einsetzen.
Kurze Antwort:
Ein Maulwurfgitter (auch Maulwurfschutzgewebe) ist ein engmaschiges Kunststoffgewebe, das vor der Rasenverlegung unter den Rasen gelegt wird. Es hindert den Maulwurf daran, an die Oberfläche zu kommen, sodass keine Maulwurfshügel mehr entstehen und das Tier sich ein anderes Revier sucht. Nützlinge wie Regenwürmer passieren das Gewebe weiterhin problemlos. Der Schutz wirkt dauerhaft, ohne Lärm, Geruch oder Tierleid.
Wirkung: Effektivste dauerhafte Lösung gegen Maulwurfshügel
Bewährt: Bisher über 1.780.000 m² Rasenfläche damit geschützt
Tierfreundlich: Der Maulwurf wird sanft umgeleitet, nicht verletzt
Verlegung: Mit Haushaltsschere und Spaten in wenigen Stunden machbar

Was passiert, wenn ein Maulwurf in Ihrem Garten aktiv ist
Maulwürfe leben unter der Erde und graben weitläufige Tunnelsysteme, oft mehr als 100 Meter lang.
Die ausgegrabene Erde drücken sie in regelmäßigen Abständen nach oben, das sind die berüchtigten Maulwurfshügel. Wo ein Maulwurf einmal aktiv ist, bleibt es selten bei einem Hügel: in wenigen Wochen entstehen oft zehn oder mehr.
Frisch verlegter Rollrasen und junge Saat sind besonders gefährdet, weil sich die Grasnarbe noch nicht etabliert hat. Optisch wirkt der Garten unruhig, beim Mähen lässt sich der Boden nur ungleichmäßig befahren, und auf Spielwiesen wird das Gestolper zur Verletzungsgefahr.

Was funktioniert gegen Maulwürfe und was nicht?
Wichtig vorweg: Maulwürfe stehen in Deutschland unter Naturschutz (Bundesnaturschutzgesetz §44) und dürfen weder gefangen noch verletzt oder getötet werden.
Fallen, Gift und chemische Bekämpfung sind damit keine Option, selbst wenn manche Anbieter sie noch verkaufen.
Klangsäulen, Vibrationsstäbe und Hausmittel wie Buttermilch oder Knoblauch wirken, wenn überhaupt, nur kurzfristig.
Der Maulwurf gewöhnt sich an die Reize oder zieht weiter und kommt wenige Wochen später zurück.
Die einzige Methode, die nachhaltig und gesetzeskonform funktioniert: ihm den Weg an die Oberfläche dauerhaft versperren.

Maulwurfgitter: Die einfache, dauerhafte Lösung
Ein Maulwurfgitter (oder Maulwurfschutzgewebe) ist ein engmaschiges Kunststoffgewebe aus hochdichtem Polyethylen, das unter dem Rasen verlegt wird. Es macht keinen Lärm, riecht nicht und stört weder Nachbarn noch Familienhund.
Über 1.740.000 m² Rasenfläche werden bereits mit dem Maulwurfschutzgewebe dauerhaft vor Maulwurfshügeln geschützt.
Einmal verlegt, hält der Schutz mehrere Jahrzehnte und ist auch nach Jahren wieder vom Rasen trennbar. Verlegt wird das Gitter direkt unter dem Rollrasen oder vor der Saat, ein Aufwand von wenigen Stunden für ein dauerhaft ruhiges Rasenbild.
Wie funktioniert das Maulwurfschutzgewebe?
Das Schutzgewebe arbeitet auf drei Ebenen.
- Erstens versperrt es dem Maulwurf den Weg nach oben. Mit einer Maschendichte von 2 x 3 mm ist das Gewebe so engmaschig, dass der Maulwurf seine ausgegrabene Erde nicht mehr nach oben drücken kann. Ohne dieses Ablassventil verliert das Tunnelsystem für ihn an Nutzen, er verlässt das Revier und sucht sich ein anderes.
- Zweitens unterbricht das Gewebe den Lebenszyklus von Engerlingen, also den Larven von Mai- und Junikäfern, die im Boden an Graswurzeln fressen und braune Fraßstellen verursachen. Die Käfer können ihre Eier nicht mehr in tiefere Bodenschichten ablegen, der Schadzyklus bricht ab.
- Drittens passieren wirbellose Nützlinge wie Regenwürmer das Gewebe ohne Probleme, weil die Maschen für sie leicht verschiebbar sind. Auf das Verwurzeln des Rasens hat das Gitter ebenfalls keinen Einfluss, die Gräser wurzeln durch die Maschen in den Boden.
Material: hochdichtes Polyethylen (HDPE), 120 g/m². Eine Standardrolle ist 2 m breit, 100 m lang und deckt damit 200 m² ab.
Wenn Sie das Maulwurfschutzgewebe direkt bestellen möchten, finden Sie die aktuellen Preise und verfügbaren Mengen hier:

Maulwurfschutzgewebe
Das engmaschige Schutzgewebe liegt unsichtbar unter Ihrem Rasen und hält Maulwürfe und Engerlinge zuverlässig von der Fläche fern.

So verlegen Sie das Maulwurfschutzgewebe
Das Maulwurfgitter wird vor der Rasenverlegung oder Aussaat auf das vorbereitete Erdreich gelegt. Folgen Sie diesen sechs Schritten:
- Feinplanum vorbereiten. Das Maulwurfgitter wird auf das fertig planierte und vorbereitete Erdreich gelegt. Eine separate Sand- oder Erdschicht ist nicht nötig.
- Bahnen ausrollen und überlappen lassen. Rollen Sie die 2 m breiten Bahnen direkt auf dem Feinplanum aus. Wichtig: an jeder Stoßkante mindestens 10 cm Überlappung, damit der Maulwurf keine Lücken findet.
- Bei Bedarf zuschneiden. Sie können das Gewebe mit einer normalen Haushaltsschere zuschneiden. Die Mindestgröße pro Zuschnitt beträgt 3 m². Auf Wunsch schneiden wir die Rollen vor dem Versand kostenlos in Ihre Wunschmaße. Planen Sie etwa 10 % Mehrfläche für die Überlappungen ein.
- Optional mit Muttererde beschweren. Eine dünne Schicht Muttererde (maximal 1/2 cm) hält das Gewebe in Position. Diese Schicht darf nicht dicker werden, sonst kann der Maulwurf oberhalb des Gitters wühlen.
- Rasenkanten ordentlich abschließen. An den Rändern Ihres Gartens, an Wegen oder an Terrassen sollte das Gitter idealerweise 50 cm tief senkrecht in den Boden eingegraben oder direkt in die Rückenstütze der Kantensteine einbetoniert werden. So findet der Maulwurf auch seitlich keinen Weg unter die geschützte Fläche.
- Rasen verlegen. Anschließend wird der Rollrasen wie gewohnt verlegt. Das Gitter ist ab diesem Moment unsichtbar, und Sie merken im Alltag nicht mehr, dass es vorhanden ist.
Häufige Fragen zum Maulwurfgitter
Wie lange hält ein Maulwurfgitter?
Das hochdichte Polyethylen ist langlebig und hält bei sachgemäßer Verlegung mehrere Jahrzehnte. Praktisch heißt das: einmal verlegen, ein Rasenleben lang Ruhe. Sollten Sie nach vielen Jahren den Rasen erneuern wollen, lässt sich das Gewebe mit Spaten, Minibagger oder Sodenschälgerät vom Rasen trennen und problemlos separat entsorgen.
Kann der Maulwurf nicht von der Seite kommen?
Theoretisch ja, deshalb wird das Gewebe an den Rasenkanten idealerweise 50 cm tief senkrecht eingegraben oder in die Rückenstütze von Kantensteinen einbetoniert. So findet der Maulwurf weder von oben noch von der Seite einen Weg in die geschützte Fläche.
Erfahrungsgemäß verlegen viele Kunden das Schutzgewebe ausschließlich horizontal. Hierbei läuft man dann Gefahr, dass der Maulwurf seitlich eindringt und noch ein paar Meter weit unter der Erde gräbt. Diese Methode ist natürlich aber weitaus weniger aufwändig.
Beeinträchtigt das Gitter das Anwachsen des Rasens?
Nein. Die Wurzeln der Rasengräser sind dünn genug, um problemlos durch die Maschen in den Boden zu wachsen. Tausende verlegte Quadratmeter zeigen seit Jahren dieselben Anwuchsergebnisse wie ohne Gewebe.
Funktioniert das Maulwurfgitter auch gegen Wühlmäuse?
Nein, dafür ist es nicht konstruiert. Wühlmäuse sind Nager und können sich durch das Gewebe beißen. Gegen Wühlmäuse braucht es ein stärkeres Drahtgeflecht, das speziell dafür gemacht ist.
Wühlmäuse können und dürfen (im Gegensatz zum Maulwurf) relativ einfach mit Rodentiziden oder Fallen bekämpft werden.
Können Regenwürmer und andere Nützlinge das Gitter passieren?
Ja. Die Maschen sind verschiebbar, und wirbellose Tiere wie Regenwürmer zwängen sich problemlos durch. Das Bodenleben funktioniert unter dem Gewebe weiterhin normal, eine gesunde Bodenstruktur und ein aktives Mikroleben bleiben erhalten.
Brauchen Sie Beratung zur richtigen Menge?
Wir helfen Ihnen gerne bei der Berechnung der passenden Quadratmeterzahl für Ihren Garten, beim individuellen Zuschnitt und bei der Lieferplanung. Rufen Sie uns an unter 040 - 80 60 76 890 oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular auf unserer Website.
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