
Kahle Stellen, lichte Bereiche oder Schäden nach dem Winter: fast jeder Rasen braucht früher oder später eine Nachsaat. Mit der richtigen Technik und dem passenden Zeitpunkt schließen sich die Lücken in wenigen Wochen wieder dauerhaft. In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen, wann, wie und womit Sie Rasen nachsäen, was es speziell in Hamburg und Schleswig-Holstein (bei Matthies dann Niedersachsen) zu beachten gibt und welche Produkte aus unserem Sortiment dabei wirklich helfen.
Kurze Antwort:
Rasen nachsäen geht im Frühjahr (Mitte April bis Ende Mai) und im Spätsommer bis Frühherbst (Mitte August bis Mitte Oktober), sobald die Bodentemperatur stabil über 10 °C liegt. Streuen Sie 20 bis 25 Gramm Saatgut pro Quadratmeter aus, drücken Sie es nur leicht an (Lichtkeimer, maximal 1 cm tief) und halten Sie die Fläche zwei bis vier Wochen gleichmäßig feucht. In Hamburg und Schleswig-Holstein (bei Matthies dann Niedersachsen) ist der Spätsommer oft das bessere Zeitfenster.
Bester Zeitpunkt: Mitte April bis Ende Mai oder Mitte August bis Mitte Oktober
Bodentemperatur: mindestens 10 °C, optimal 14 bis 20 °C
Saatmenge Nachsaat: 20 bis 25 g pro Quadratmeter
Saattiefe: maximal 1 cm (Lichtkeimer)
Keimdauer: 7 bis 20 Tage
Erste Mahd: bei 8 bis 10 cm Halmhöhe
Norddeutscher Vorteil: maritime Feuchtigkeit, milderer Herbst

Wann sollten Sie Rasen nachsäen?
Das Wichtigste in Kürze:
Die beiden besten Zeitfenster für die Rasennachsaat sind das Frühjahr (Mitte April bis Ende Mai) und der Spätsommer bis Frühherbst (Mitte August bis Mitte Oktober). Entscheidend ist nicht das Datum, sondern die Bodentemperatur: sie sollte stabil bei mindestens 10 °C liegen. In Hamburg und Schleswig-Holstein(bei Matthies dann Niedersachsen) ist der Spätsommer oft das bessere Zeitfenster, weil die Erde nach dem Sommer noch warm ist, mehr Feuchtigkeit fällt und der Unkrautdruck niedriger ist.
Nachsaat im Frühjahr (April bis Mai)
Im Frühjahr ist der Boden meist gut feucht, die Tage werden länger und die jungen Gräser haben die gesamte Vegetationsperiode vor sich. Der Nachteil: Unkraut keimt parallel mit, und die Lufttemperaturen können noch schwanken. Spätfröste sind in einzelnen Jahren bis in den April hinein möglich. Warten Sie deshalb mit der Nachsaat, bis die Bodentemperatur fünf Tage hintereinander über 10 °C liegt.
Nachsaat im Spätsommer und Herbst (August bis Oktober)
Der Spätsommer ist in den meisten Jahren das beste Zeitfenster für die Rasennachsaat. Der Boden ist nach den Sommermonaten gut durchgewärmt, der Unkrautdruck ist deutlich geringer als im Frühjahr, und die kühleren Nächte mit Morgentau halten die Saatfläche feucht. In Norddeutschland endet das Zeitfenster meist Mitte Oktober. In milden Jahren funktioniert die Nachsaat sogar bis Ende Oktober, solange die Bodentemperatur tagsüber stabil über 10 °C bleibt.
Warum Hochsommer und Winter ungeeignet sind
Im Hochsommer trocknet die Saatfläche bei Hitze und direkter Sonne in wenigen Stunden aus. Selbst bei intensiver Bewässerung sterben viele Keimlinge ab, bevor sie Wurzeln bilden. Zwischen November und März ist die Bodentemperatur zu niedrig, die Samen keimen nicht mehr, und Frost zerstört bereits angekeimte Halme. Wer in dieser Zeit nachsäen muss, sollte bis zum Frühjahr warten.
Profitipp: Bodentemperatur richtig messen
Ein einfaches Bodenthermometer aus dem Baumarkt zeigt, wann der Boden bereit ist. Messen Sie morgens in 5 bis 10 cm Tiefe und an mehreren Stellen, am besten an einem schattigen und einem sonnigen Punkt. Erst wenn beide Messungen mehrere Tage hintereinander über 10 °C liegen, säen Sie nach. Im Frühjahr lohnt das tägliche Messen ab Ende März, im Herbst gibt das Thermometer Aufschluss, ob Sie das Zeitfenster bis Ende Oktober noch nutzen können.

Welche Rasensaat eignet sich für die Nachsaat?
Klare Empfehlung:
Wählen Sie eine Rasensaat, die zur bestehenden Grasnarbe und zum Standort passt. Wir empfehlen unsere beiden Premium-Mischungen: die Rasensaat "Multi" Spiel- und Freizeitrasen für sonnige Familienflächen und die Rasensaat Premium "Supra" Sonnen- und Halbschattenrasen für Gärten mit Bäumen, Hecken oder Mähroboter-Einsatz. Einen detaillierten Vergleich der beiden Mischungen finden Sie in unserem Rasensamen-Kaufratgeber.
Einen detaillierten Vergleich der beiden Mischungen finden Sie in unserem Rasensamen-Kaufratgeber.
Standort vor Sorte
Schauen Sie sich die nachzusäende Fläche genau an. Bekommt sie mindestens fünf Stunden direkte Sonne am Tag? Liegt sie unter einer Birke, Buche oder Hainbuche? Wird sie regelmäßig von Kindern oder Hunden betreten? Diese drei Fragen entscheiden, welche Mischung passt. Eine Schattenmischung in der vollen Sonne wird genauso wenig dicht wie eine Sonnenmischung im Halbschatten.
Zur bestehenden Grasnarbe passend wählen
Wenn der bestehende Rasen aus Rollrasen entstanden ist (RSM-Mischung), passen beide Mischungen problemlos. Bei sehr feinen Zierrasen sieht eine grobe Sportrasenmischung als Nachsaat aus wie ein Fleck. Im Zweifel schauen Sie sich die alten Halme genau an: schmal und fein oder breit und kräftig? Die neue Mischung sollte ähnlich aussehen, sonst sind die nachgesäten Stellen auch noch nach Monaten erkennbar.

Wie viel Saatgut brauche ich für die Nachsaat?
Unsere Faustregel:
Für die Rasennachsaat reichen 20 bis 25 Gramm Saatgut pro Quadratmeter. Das ist etwa die Hälfte der Menge, die man für eine komplette Neuanlage rechnet (25 bis 35 g/m²). Mehr Saat führt nicht zu dichterem Rasen, sondern zu Konkurrenz zwischen den Keimlingen und langfristig schwächeren Pflanzen.
- Nachsaat: 15 bis 25 g pro Quadratmeter
- Punktuelle Ausbesserung kahler Stellen: bis zu 30 g pro Quadratmeter, weil hier kein bestehender Bewuchs als Konkurrenz vorhanden ist
- Komplette Neuanlage: 25 bis 35 g pro Quadratmeter
- Kleine Mengen abmessen: 25 g entsprechen etwa 1,5 gehäuften Esslöffeln
Warum nicht mehr säen?
Bei zu dichter Saat konkurrieren die Keimlinge um Wasser, Licht und Nährstoffe. Schnellkeimende Sorten wie Deutsches Weidelgras setzen sich durch, während langsamer keimende Gräser wie Rotschwingel oder Wiesenrispe gar nicht erst hochkommen. Das Ergebnis: eine kurzfristig dichte, aber langfristig anfällige Grasnarbe, weil die robusten, langsamer wachsenden Gräser fehlen.
Gleichmäßig verteilen mit dem Schleuderstreuer
Per Hand gleichmäßig 20 g auf einem Quadratmeter zu verteilen ist schwieriger als es klingt. An windstillen Stellen funktioniert es, an Hängen oder bei Wind nicht zuverlässig. Mit einem Schleuderstreuer wie dem "Easy Green" säen Sie einmal längs und einmal quer mit halbierter Einstellung. So wird die Verteilung gleichmäßig und Sie sparen Saatgut.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So säen Sie Rasen richtig nach
Auf den Punkt:
Mähen, lockern, säen, andrücken, feucht halten. Die folgende Anleitung beschreibt jeden Schritt im Detail und zeigt, an welchen Stellen die meisten Hobbygärtner Fehler machen.
- Rasen kurz mähen. Stellen Sie den Mäher auf 3 bis 4 cm und entfernen Sie den Schnitt komplett. Kurzes Gras lässt mehr Licht auf den Boden, und das neue Saatgut hat besseren Bodenkontakt.
- Kahle Stellen auflockern. Harken Sie die kahlen Bereiche 2 bis 3 cm tief mit einem Rechen oder einer Krallenharke auf. Entfernen Sie altes Wurzelwerk, Moos und Unkraut. Bei größeren Flächen mit viel Moos oder Filz kann vorher leichtes Vertikutieren sinnvoll sein.
- Bei tieferen Mulden mit Rasenerde auffüllen. Hat eine kahle Stelle eine deutliche Vertiefung, füllen Sie sie mit Matthies Rasenerde auf, bis sie wieder auf Höhe des umliegenden Rasens ist. Das verbessert die Bodenstruktur und gibt dem Saatgut eine bessere Grundlage als reiner Mineralboden.
- Saatgut gleichmäßig ausbringen. 15 bis 20 g pro Quadratmeter, einmal längs und einmal quer. Bei größeren Flächen mit dem Schleuderstreuer "Easy Green", bei kleinen Stellen per Hand. Tipp: mischen Sie kleine Saatmengen für punktuelle Ausbesserungen mit etwas Sand oder feiner Rasenerde, so verteilt sich das Saatgut gleichmäßiger und Sie sehen, was Sie schon gesät haben.
- Andrücken statt eingraben. Drücken Sie das Saatgut mit dem Rücken eines Rechens, einem Brett oder einer Rasenwalze leicht an. Rasensamen sind Lichtkeimer und dürfen maximal 1 cm Erde über sich haben. Bei zu tiefer Einarbeitung keimen sie schlecht oder gar nicht.
- Wässern und zwei bis vier Wochen feucht halten. Direkt nach dem Andrücken einmal wässern (etwa 5 Liter pro Quadratmeter), dann die Fläche bis zur Keimung gleichmäßig feucht halten. Bei trockenem, warmem Wetter heißt das täglich morgens und abends mit feinem Sprühstrahl.
- Vor Vögeln schützen. Vögel finden Rasensamen schnell. Bei kleinen Flächen reicht ein Vlies oder ein paar Flatterbänder. Bei größeren Flächen kann eine dünne Schicht Matthies Rasenerde (etwa 0,5 cm) als Abdeckung helfen.
- Erste Mahd bei 8 bis 10 cm Halmhöhe. Erst wenn die jungen Halme 8 bis 10 cm hoch sind und der Großteil keimt, setzen Sie den Mäher wieder ein. Schneiden Sie nur 1/3 der Halmhöhe ab, also etwa auf 6 cm. Wer früher mäht, reißt die jungen Gräser samt Wurzelballen aus dem Boden.
- Nach zwei bis drei Wochen eine leichte Starterdüngung geben. Sobald die meisten Halme stehen, fördert eine reduzierte Düngung die Wurzelbildung und beschleunigt das Schließen der Lücken. Welcher Dünger und welche Dosierung passt, lesen Sie in unserem Rasendünger-Ratgeber.

Wie pflegen Sie frisch nachgesäten Rasen?
Worauf es ankommt:
Die ersten vier Wochen entscheiden über den Erfolg. Halten Sie die Fläche gleichmäßig feucht, mähen Sie erst bei 8 bis 10 cm Halmhöhe und düngen Sie nach zwei bis drei Wochen. Wer hier nachlässig wird, verliert oft die Hälfte der Keimlinge.
Wässern in der Keimphase
Junge Rasensamen brauchen permanenten Wasserkontakt zur Keimung. Trocknet die obere Bodenschicht aus, sterben die Keimlinge sofort ab. Wässern Sie in den ersten zwei Wochen täglich mit feinem Sprühstrahl, bei trockenem Wetter zweimal am Tag (morgens und abends). Wichtig: lieber öfter wenig als selten viel. Ein klassischer Rasensprenger mit feiner Düse ist hier dem Schlauch klar überlegen, weil der Wasserstrahl das Saatgut nicht wegspült.
Erste Mahd nur bei ausreichender Halmhöhe
Die Versuchung ist groß, schon nach zwei Wochen zu mähen, sobald die ersten Halme stehen. Tun Sie es nicht. Junge Gräser haben noch keine festen Wurzeln, und der Mäher zieht sie samt Wurzelballen aus dem Boden. Warten Sie, bis die Halme 8 bis 10 cm hoch sind, und kürzen Sie dann nur auf 6 cm. Diese 1/3-Regel gilt auch bei jungen Gräsern, oft sogar besonders strikt.
Starterdüngung nach zwei bis drei Wochen
Sobald die ersten Halme stehen, brauchen die Gräser Nährstoffe für die Wurzelbildung. Eine leichte Starterdüngung (etwa zwei Drittel der normalen Menge) fördert die Wurzelbildung und beschleunigt das Schließen der Lücken. Wichtig: nicht bei direkter Hitze düngen und nach dem Düngen kräftig wässern, sonst riskieren Sie Verbrennungen an den jungen Halmen. Eine ausführliche Anleitung zur Düngung finden Sie in unserem Rasendünger-Ratgeber.
Welche Fehler sollten Sie beim Nachsäen vermeiden?
Im Klartext:
Die häufigsten Gründe für eine fehlgeschlagene Nachsaat sind zu dichtes Säen, zu tiefes Einarbeiten, Austrocknen der Saatfläche und zu frühes Mähen. Jeder dieser Fehler kostet Sie 30 bis 70 Prozent der Keimlinge.
- Zu dicht säen. Mehr ist nicht besser. Die Keimlinge konkurrieren miteinander und die Mischung verarmt zu Gunsten der schnellkeimenden Gräser. Halten Sie sich an 15 bis 25 g pro Quadratmeter.
- Zu tief einarbeiten. Rasensamen sind Lichtkeimer. Mehr als 1 cm Erde über dem Saatgut, und es keimt schlecht oder gar nicht. Andrücken statt eingraben.
- Austrocknen lassen. Der häufigste Fehler. Sobald die obere Bodenschicht trocken wird, sterben die Keimlinge ab. Lieber öfter wenig wässern als selten viel.
- Zu früh mähen. Vor 8 cm Halmhöhe sind die Wurzeln nicht stark genug. Der Mäher reißt junge Gräser aus dem Boden statt sie zu schneiden.
- Falscher Zeitpunkt. Hochsommer und Winter sind keine Nachsaat-Zeit. Warten Sie auf stabile 10 °C Bodentemperatur.
- Saatgut leicht andrücken. Ohne festen Bodenkontakt liegen die Samen lose auf der Erde, werden bei Regen weggespült oder von Vögeln gefressen.
Welche Produkte helfen bei der Rasennachsaat?
Die folgenden Produkte aus unserem Sortiment haben sich in vielen Nachsaat-Projekten in Hamburg und Schleswig-Holstein (bei Matthies: Niedersachsen) bewährt. Wir setzen sie selbst ein und empfehlen sie unseren Kunden seit Jahren.

Rasensaat "Multi"
Spiel- und Freizeitrasen (RSM 2.3)
Robuste Gebrauchsrasenmischung für sonnige Familienflächen mit normaler bis intensiver Nutzung. Keimt zuverlässig in 7 bis 14 Tagen und schließt kahle Stellen gleichmäßig. Empfohlen für sonnige bis hellsonnige Standorte mit mindestens fünf Stunden Sonne am Tag.

Rasensaat Premium "Supra"
Sonnen- und Halbschattenrasen ★ UNSER BESTER
Premium-Mischung für Gärten mit gemischten Lichtverhältnissen. Enthält schattenverträgliche Gräser, die auch unter Bäumen, neben hohen Hecken oder an der Hauswand zuverlässig anwachsen. Explizit für Mähroboter empfohlen. Für viele Hamburger Gärten mit Altbaumbestand ist sie die richtige Wahl.

Schleuderstreuer "Easy Green"
Manuelles Streugerät für die gleichmäßige Verteilung von Saatgut und Dünger. Mit einstellbarem Ausbringfenster für unterschiedliche Mengen. Für Flächen ab etwa 50 m² deutlich gleichmäßiger und schneller als per Hand. Auch für Dünger und Rasenkalk einsetzbar.

Matthies Rasenerde (30 Liter Sack)
Spezielle Substratmischung für die Nachsaat: lockerer Aufbau, gute Wasserspeicherung, leicht angereichert mit organischen Nährstoffen. Verwendet wird sie zum Auffüllen von Mulden vor der Nachsaat oder als dünne Deckschicht über dem Saatgut (etwa 0,5 cm), um es vor Austrocknung und Vögeln zu schützen.
Häufige Fragen zur Rasennachsaat
Wie lange dauert die Keimung?
Bei optimalen Bedingungen (15 bis 20 °C Bodentemperatur, gleichmäßige Feuchtigkeit) keimen die ersten Gräser nach 7 bis 14 Tagen. Bis alle Sorten einer RSM-Mischung gekeimt sind, vergehen 14 bis 21 Tage. Bei kühlerem Wetter kann sich die Keimung auf 4 bis 6 Wochen ziehen. Jede Gräserart in einer Mischung keimt unterschiedlich schnell, der erste grüne Schimmer ist also nie das endgültige Ergebnis.
Kann ich auch im Sommer Rasen nachsäen?
Im Hochsommer (Juni und Juli) eher nicht. Bei Hitze und direkter Sonne trocknet die Saatfläche zu schnell aus, selbst bei intensiver Bewässerung. Wenn es zwingend sein muss, säen Sie an einem bewölkten Tag, wässern Sie zweimal täglich mit feinem Sprühstrahl und decken Sie die Fläche einer dünnen Schicht Rasenerde ab. Besser ist, bis Mitte August zu warten.
Was tun gegen Vogelfraß?
Bei kleinen Stellen reichen ein paar Flatterbänder über der Saatfläche. Bei größeren Bereichen hilft eine dünne Schicht Matthies Rasenerde (0,5 cm) als Abdeckung. Sollte ich vor der Nachsaat vertikutieren?
Nur bei deutlichem Moos- oder Filzbefall. Bei einer einfachen Rasennachsaat reicht das Auflockern der kahlen Stellen mit einem Rechen. Vertikutieren verletzt auch die intakten Bereiche und ist für eine reine Nachsaat oft Übertherapie. Wer trotzdem vertikutiert, sollte unmittelbar danach nachsäen, weil der Boden dann ideal vorbereitet ist.
Wie oft muss ich nach der Aussaat wässern?
In den ersten zwei Wochen täglich bei normalem Wetter, bei warmem Wind und Sonne zweimal täglich. Ab der dritten Woche jeden zweiten Tag, ab der vierten Woche normal alle zwei bis drei Tage. Faustregel: die obere Bodenschicht (etwa 1 cm) darf nie austrocknen.
Wann darf ich den nachgesäten Rasen wieder normal nutzen?
Frühestens nach sechs bis acht Wochen, wenn die Halme 8 bis 10 cm hoch sind und das erste Mal gemäht wurden. Vorher sind die Wurzeln noch zu schwach für regelmäßiges Betreten. Bei Kinderspielflächen oder Hundetrainingsplätzen lieber zehn Wochen warten.
Brauchen Sie Hilfe?
Unsicher, welche Rasensaat zu Ihrem Garten passt? Brauchen Sie Beratung zur richtigen Saatmenge oder dem passenden Streuwagen? Wir helfen gern. Sie erreichen uns telefonisch unter 040 - 80 60 76 890 oder per E-Mail über das Kontaktformular auf unserer Website. Unser komplettes Sortiment an Rasensaaten, Düngern, Streugeräten und Rasenerde finden Sie im Shop.
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